Sonderpreis für die Karte mit der besten Jahrgangstiefe deutscher Weine

EINE RICHTIG GUTE, NEIN EXZELLENTE WEINKARTE...

Sascha Speicher, Chefredakteur des meinigers sommelier, zeichnet den Preisträger im Rahmen der Eröffnung der Mainzer Weinbörse aus.
Sascha Speicher, Chefredakteur des meinigers sommelier, zeichnet den Preisträger im Rahmen der Eröffnung der Mainzer Weinbörse aus.

- was macht sie aus?

Dieser Frage ist Deutschlands Weinelite VDP (Verband der Prädikatsweingüter) dieses Jahr nachgegangen. Die Kriterien dabei waren ein breites Angebot an Winzern, Rebsorten und eine regionale Vielfalt. Besonders wichtig außerdem: die sog. "Jahrgangstiefe". Das heißt, wer bietet auf seiner Karte besonders viele gereifte deutsche Weine an. Im Vergleich mit Weinstuben aus ganz Deutschland konnten sich die Kinkel-Stuben aus Bonn-Oberkassel durchsetzen.

1971? 1953? Alles lückenlos vertreten.

Inhaber Lothar Schrempp wurde auf der 42. VDP Weinbörse in Mainz deshalb der Sonderpreis für die Karte mit der besten Jahrgangstiefe deutscher Weine überreicht. Bei der Verleihung erklärte der VDP, die in den Kinkel-Stuben angebotenen gereiften Weine seien aus mehreren Anbaugebieten in einer Stärke vertreten, wie es sonst nirgendwo zu finden sei. Außerdem sei die Weinliste nach Jahrgang gegliedert, so dass der Gast immer tiefer in die Jahrgangstiefe einsteigen kann.

 

Ein besonderes Extra:

 

Bis in die Nachkriegsjahre ist jeder Jahrgang auf der Karte lückenlos vertreten.


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